Die „Landesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik Bayern e.V.“ (kurz: LAG Zirkuspädagogik Bayern) hat sich 2008 gegründet und wurde als gemeinnütziger Verein anerkannt. In dem Verein haben sich zirkuspädagogische Fachkräfte aus ganz Bayern auf Grund der gemeinsamen Überzeugung zusammengefunden, dass das Medium Zirkus einzigartige pädagogische Möglichkeiten bietet.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Zirkuspädagogik, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, der Kinder-, Jugend und Erwachsenenbildung sowie die Förderung von Zirkus als eigenständige Kunstform. Dies geschieht insbesondere durch:
Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern der LAG und Interessierten
Vernetzung von Projekten der Zirkuspädagogik
Organisation und Durchführung gemeinsamer Maßnahmen wie Fachtagungen, Festivals, Jugendbegegnungen u. ä.
Durchführung von Fort- und Weiterbildungen
Erarbeitung und Vertretung von Qualitätsstandards der Zirkuspädagogik
Vertretung und Durchsetzung gemeinsamer Interessen der LAG und ihrer Mitglieder gegenüber Öffentlichkeit und Behörden
Förderung der Zirkuskunst
Jugendarbeit
Integration von benachteiligten Gruppen
Zirkuspädagogische Projekte integrieren Menschen aller sozialen Schichten, egal welcher ethnischer und religiöser Herkunft, egal welchen Alters und Körperverfassung, egal ob mit Behinderungen oder anderen Benachteiligungen. Zirkuspädagogik schafft besonders für junge Menschen ein notwendiges Gegengewicht zu den oft virtuell angelegten Um-Welt-Erfahrungen, die meist nur „Erleben aus zweiter Hand“ zulassen. Zirkuspädagogische Aktivitäten bieten Erfahrungen „aus erster Hand“ und fördern damit soziale Kompetenzen der Teilnehmer. In zirzensischen Künsten spüren Menschen, dass Aktivität lustvoll sein kann, produktiv, phantasievoll und zukunftsfähig ist.
Zirkuspädagogik ist so erfolgreich, weil sie ressourcenorientiert ist und Menschen über ihre Stärken definiert.
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